Castrop-Rauxel bekommt zwei Emscherkunst-Areale 24.11.2015

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 Entspannung pur auf der Installation Warten auf den Fluss. Das große Holz-Kunstwerk wird bei der Ausstellung Emscherkunst 2016 am Wasserkreuz aufgestellt. Die Schau eröffnet am 4. Juni.

Entspannung pur auf der Installation Warten auf den Fluss. Das große Holz-Kunstwerk wird bei der Ausstellung Emscherkunst 2016 am Wasserkreuz aufgestellt. Die Schau eröffnet am 4. Juni.Foto: Billie Erlenkamp

Castrop-Rauxel. Die riesige Freiluft-Ausstellung Emscherkunst kommt im Jahr 2016 auch nach Castrop-Rauxel. Und sie bringt einen ihrer größten Hits mit. Die Installation Warten auf den Fluss wird am Wasserkreuz in Henrichenburg aufgebaut. Auch an einem zweiten Standort gibt es für Besucher der Ausstellung etwas zu entdecken.

Die "Emscherkunst 2016" wird vom 4. Juni bis 18. September 2016 im östlichen Ruhrgebiet stattfinden. "Dabei ist ‚Warten auf den Fluss‘ unser Vorzeigeprojekt", sagte Professor Florian Matzner, Kurator der Schau, am Montag bei der Vorstellung des Gesamt-Projekts in Dortmund.

Tatsächlich war die große Holzkonstruktion, erbaut von Geert van de Camp, Andre Dekker und Ruud Reutelingsperger, schon bei der ersten Emscherkunst im Jahr 2010 eine große Attraktion. Damals stand sie in Essen, 500 Besucher pro Tag kamen.

Zur "Emscherkunst 2013" war sie in Oberhausen aufgebaut. Jetzt kommt sie zum Wasserkreuz. Nirgendwo sonst kann man so schön entspannen wie auf dieser fast 40 Meter langen Brücke, die drei Hütten verbindet. In zwei dieser Pavillons können je vier Personen übernachten.

Der Titel "Warten auf den Fluss" bezieht sich auf das Jahr 2020, denn erst dann wird die Emscher an dieser Stelle von Abwässern befreit sein. Neben diesem Kunstwerk wird auch der schon bestehende Aussichtsturm von Tadashi Kawamata wieder Teil der Emscherkunst sein.

Ein zweites wichtiges Ausstellungsareal der Emscherkunst 2016 ist das neue Hochwasserrückhaltebecken auf der Stadtgrenze von Dortmund-Mengede und Ickern. Dort baut die Künstlerin Nevin Aladag ihr Werk "Wellenbrecher" auf - eine 130 Meter lange Installation aus großen Hochwasserpollern. Weil dieses Becken die Stadt vor Hochwasser schützt, liegt das nahe.

Aber: Aus der Luft ergeben die Poller den Umriss der angeblichen Arche Noah - einer Gesteinsformation, die in der Türkei entdeckt worden ist. Die Künstlerin scheint zu fragen: Sitzen wir alle in einem Boot?

Außerdem werden auf dem Gelände zwei Arbeiten des Italieners Massimo Bartolini sowie die "Gesellschaft für Amateur-Ornithologen" von Mark Dion stehen. Dion schuf schon 2010 eine gemütliche Hütte, die von außen aussieht wie ein U-Boot.

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Rajko Kravanja Bürgermeister / Castrop-Rauxel
Rajko Kravanja Bürgermeister / Castrop-Rauxel


03.11.2015 | 12:43 Uhr WAZ

Kravanja: Laga-Projekte müssen nicht vom Tisch sein

hashas







"Es ist schade, dass es nicht geklappt hat, wir haben uns wirklich sehr auf die Laga gefreut", verdeutlichte Kravanja in einer ersten Stellungnahme gegenüber unserer Redaktion. Landesumweltminister Johannes Remmel habe ihm die Entscheidung der Jury für Kamp-Lintfort Montagabend telefonisch mitgeteilt. Kravanja: "Remmel hat mir versichert, dies sei keine Entscheidung gegen die Ruhrgebietsstädte, sondern stehe für die starke Bewerbung von Kamp-Lintfort."

Mit Landesbauminister Mike Groschek und Remmel solle beraten werden, welcher ihrer beiden Fördertöpfe angezapft werden kann, damit die für die Laga entwickelten Projekte nicht hinten rüber fallen. "Sie sind für toll befunden worden", so Kravanja. Gemeinsam mit den Bürgermeistern der drei anderen Städte - Herten, Herne und Recklinghausen - soll es zeitnah einen Runden Tisch auf Ministerialebene geben, um zu schauen, was machbar ist.

Der Fraktionschef der Freien Wähler Initiative (FWI), Manfred Postel, erklärte nach Bekanntwerden der Entscheidung in Düsseldorf: "Man entzieht uns mit dieser Entscheidung die Chance, den Emscherraum einmal anders darzustellen als mit Dreck und Gestank."

Das Jahrhundertprojekt Emscherrenaturierung und die Menschen im Emscherraum hätten die Laga mehr als verdient. Die Jury und die Ministeriumsvertreter hätten die Einmaligkeit dieses Projektes wohl nicht erkennen können oder wollen.

Abi Schlehenkamp

Kravanja: Laga-Projekte müssen nicht vom Tisch sein | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/castrop-rauxel/kravanja-laga-projekte-muessen-nicht-vom-tisch-sein-id11248628.html#plx578690669

Castrop-rauxel. Das "Nein" aus Düsseldorf zur Landesgartenschau "Emscherland 2020" muss nicht das Aus für die entwickelten Projekte und Ideen bedeuten. Das unterstreicht Castrop-Rauxels Bürgermeister Rajko Kravanja: "Es gilt jetzt, den Blick nach vorne zu richten." Wir haben nachgefragt, wie es nun weitergeht.

"Es ist schade, dass es nicht geklappt hat, wir haben uns wirklich sehr auf die Laga gefreut", verdeutlichte Kravanja in einer ersten Stellungnahme gegenüber unserer Redaktion. Landesumweltminister Johannes Remmel habe ihm die Entscheidung der Jury für Kamp-Lintfort Montagabend telefonisch mitgeteilt. Kravanja: "Remmel hat mir versichert, dies sei keine Entscheidung gegen die Ruhrgebietsstädte, sondern stehe für die starke Bewerbung von Kamp-Lintfort."

Mit Landesbauminister Mike Groschek und Remmel solle beraten werden, welcher ihrer beiden Fördertöpfe angezapft werden kann, damit die für die Laga entwickelten Projekte nicht hinten rüber fallen. "Sie sind für toll befunden worden", so Kravanja. Gemeinsam mit den Bürgermeistern der drei anderen Städte - Herten, Herne und Recklinghausen - soll es zeitnah einen Runden Tisch auf Ministerialebene geben, um zu schauen, was machbar ist.

Der Fraktionschef der Freien Wähler Initiative (FWI), Manfred Postel, erklärte nach Bekanntwerden der Entscheidung in Düsseldorf: "Man entzieht uns mit dieser Entscheidung die Chance, den Emscherraum einmal anders darzustellen als mit Dreck und Gestank."

Das Jahrhundertprojekt Emscherrenaturierung und die Menschen im Emscherraum hätten die Laga mehr als verdient. Die Jury und die Ministeriumsvertreter hätten die Einmaligkeit dieses Projektes wohl nicht erkennen können oder wollen.

Abi Schlehenkamp

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Castrop-rauxel. Das "Nein" aus Düsseldorf zur Landesgartenschau "Emscherland 2020" muss nicht das Aus für die entwickelten Projekte und Ideen bedeuten. Das unterstreicht Castrop-Rauxels Bürgermeister Rajko Kravanja: "Es gilt jetzt, den Blick nach vorne zu richten." Wir haben nachgefragt, wie es nun weitergeht.

"Es ist schade, dass es nicht geklappt hat, wir haben uns wirklich sehr auf die Laga gefreut", verdeutlichte Kravanja in einer ersten Stellungnahme gegenüber unserer Redaktion. Landesumweltminister Johannes Remmel habe ihm die Entscheidung der Jury für Kamp-Lintfort Montagabend telefonisch mitgeteilt. Kravanja: "Remmel hat mir versichert, dies sei keine Entscheidung gegen die Ruhrgebietsstädte, sondern stehe für die starke Bewerbung von Kamp-Lintfort."

Mit Landesbauminister Mike Groschek und Remmel solle beraten werden, welcher ihrer beiden Fördertöpfe angezapft werden kann, damit die für die Laga entwickelten Projekte nicht hinten rüber fallen. "Sie sind für toll befunden worden", so Kravanja. Gemeinsam mit den Bürgermeistern der drei anderen Städte - Herten, Herne und Recklinghausen - soll es zeitnah einen Runden Tisch auf Ministerialebene geben, um zu schauen, was machbar ist.


Der Fraktionschef der Freien Wähler Initiative (FWI), Manfred Postel, erklärte nach Bekanntwerden der Entscheidung in Düsseldorf: "Man entzieht uns mit dieser Entscheidung die Chance, den Emscherraum einmal anders darzustellen als mit Dreck und Gestank."

Das Jahrhundertprojekt Emscherrenaturierung und die Menschen im Emscherraum hätten die Laga mehr als verdient. Die Jury und die Ministeriumsvertreter hätten die Einmaligkeit dieses Projektes wohl nicht erkennen können oder wollen.

Abi Schlehenkamp

Kravanja: Laga-Projekte müssen nicht vom Tisch sein | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Landesgartenschau 2023

 

 

Nun besteht die Chance das diese Idee im Jahre 2023 Wirklichkeit wird. Die Emscher Genossenschaft hatte sich mit den Städten Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne und Herten für die Landesgartenschau 2020 beworben. Leider ist die Entscheidung für die LAGA 2020 nicht auf die Emscher Region gefallen. Aber 2023 gibt es eine neue Chance.

 

Mit einem Zuschlag würde ein weiterer Impuls für die Emscher Region gegeben. Die Möglichkeiten für einen weiteren Umbau in eine attraktive Erholung und Freizeitregion wären ideal.

 





Bereits im August 2003 hat der Verein Menschen an der Emscher e.V.  Die Stadt Castrop-Rauxel dazu animiert sich für eine Bundes- oder Landesgartenschau zu bewerben.